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  • Die Rocklegenden sind wieder on Tour
    Berlin, 5. Januar 2018
    Zum zweiten Mal gingen die deutschen Rocklegenden auf Tournee und machten in der Hauptstadt einen Rock-Stop. Mit feinstem Deutschrock begeisterten die Musiker ihr Publikum.
    Diese Rocklegenden setzten sich aus den Gruppen Karat, City, Dieter Birr als Rest-Puhdys und dem Schlagerrocker Matthias Reim zusammen. In einem Eröffnungssong rockten alle Künstler gemeinsam auf der Bühne, bevor Karat als erster Act auf der Bühne los rockten. Da waren so bekannte Hits wie „Blumen aus Eis“, oder „Der blaue Planet“ zu hören. Das Publikum sang besonders lautstark bei „Über sieben Brücken“ mit. Dieser Mega-Hit hatte es in den Achtzigern sogar geschafft, als DDR-Hit, in der BRD ein Hit zu werden. „Tage wie diese“ war ihre Interpretation des Toten-Hosen-Hits und eine Hommage an die Düsseldorfer Kultband, wie Sänger Claudius Dreilich erzählte. Dieter Birr und Matthias Reim unterstützten die Band zeitweise mit ihren Stimmen. Er ist als rockiger Schlagerbarde bekannt, doch mit seinen Liedern passte er total gut zu den Rocklegenden – Matthias Reim. Denn seine Hits sind doch sehr rockig. So war sein Mega-Hit „Verdammt ich lieb dich“ auch dabei. Bei „Ich hab geträumt von Dir“ war „Maschine“ Dieter Birr sein Duett-Partner und die Fans konnten hier eine besondere Version des Liedes hören. „Ich bin doch sowieso für Dich das Letzte“ sang Matze Reim, doch das ist nur ein weiterer Hit und keine negative Aussage des Künstlers über sich selbst.
    Die Puhdys sind zwar in Rente, doch durch Dieter „Maschine“ Birr leben sie live weiter. Denn der Rockmusiker zelebrierte hier die Hits der bekannten Ostrockband, der er selbst über 40 Jahre als Frontmann angehörte. Unterstützt wurde er musikalisch von City und Karat. So erklangen die Hymnen „Lebenszeit“ und der Klassiker „Alt wie ein Baum“. Den Baum-Song schrieb Burkhard Lasch und dieser Song stammt aus dem DEFA-Filmklassiker „Die Legende von Paul und Paula“. Dieter hatte einen tausendfachen Chor als er die Eishockey-Hymne „Wir wollen die Eisbären sehen“ sang. Hier ist der Berliner Eishockeyclub Eisbären gemeint, der seine Heimspiele in der Mercedes-Benz-Arena austrägt. Der Ort wo die Rocklegenden an diesem Abend gastierten. Dann kam die letzte Kultband zum Zuge – City. Toni Krahl und seine Mannen ließen das Rund weiter brodeln. „Unter der Haut“ war nicht nur einer ihrer Rocksongs, die Musik ging auch unter die Haut. „Flieg ich durch die Welt“ war ein echter Mitklatsch- und Mitsingsong. „Am Fenster“ lehnten die Musiker nicht, sonder sie rockten zusammen mit den Besuchern diesen Mega-Hit. „Sind so kleine Hände“ war dagegen eine Ballade zum Zuhören. Dieses Lied ist ein Plädoyer für Kinder und fordert zum gerechten und guten Umgang mit unseren Kindern auf. Er richtet sich gegen den Missbrauch von Kindern und klagt alle schlechten und verbrecherischen Menschen an, die Kinder für ihre Zwecke missbrauchen. Ein Song mit Gänsehauteffekt.
    Es war ein super Rockabend mit den Legenden des Ostrocks, wo Matthias Reim als Gast toll hinein passte. Ein Ohrenschmauss war auch, als die Musiker immer wieder bei ihren Kollegen mitsangen. Da hat eigentlich nur noch Silly gefehlt.
    Bericht: Hans Peter Sperber von Sperbys Musikplantage
    Bildquelle: www.semmel.de